1 Monat Zero Waste – ein Zwischenbericht

Die ersten 4 Wochen sind vorbei. Zeit für eine erste Zwischenbilanz:

 

Selber machen:

Wir machen immer mehr Dinge selber:

Butter, Brot, „Actimel“, Orangen-Reiniger, Frischkäse, Badesalz, Sprudel, Goschlumpe statt „Zewa“

klappen inzwischen super und sind für uns keine Herausforderung mehr.

Zahnpasta selber machen ist auch einfach nur verwendet wird sie bisher noch nicht von allen. Wir haben aber auch noch ein paar Restbestands-Tuben die genauso verbraucht werden wollen.

 

Einkaufen ohne Verpackung:

Beim Einkaufen sind wir noch keine alten Hasen, aber wir werden besser.

Milch vom Milchautomat,

Apfelsaft vom Bauer,

Wurst und Käse in unsere mitgebrachten Dosen im Supermarkt an der Theke, beim örtlichen Metzger oder vom Markt

Kartoffeln und Gemüse vom Bauer

Hin und wieder kommt es noch zu kleineren „Zwischenfällen“.. Ich wusste bis dato nicht, dass man auf dem Markt kein unverpacktes Hackfleisch verkaufen darf. Da stand ich dann mit meiner Dose… und hab es doch eingeschweißt mitgenommen, da Lasagne auf dem Speiseplan stand.

Das hat nicht oder nur zum Teil funktioniert:

Joghurt selber machen. Warum auch immer… Bei uns will es nicht klappen.

Spontaneinkauf der Tochter, denn vom coolen You-Tuber musste der Pulli erworben werden. Der kam in doppelter Plastikverpackung bei uns an. Mädchen war glücklich und der gelbe Sack hatte mal wieder was zu tun.

Wo gibt es denn noch Plastikmüll bei uns?

Es gibt noch einige Restbestände vor allem aus dem Badezimmer. Und ein paar Getränke, Gemüse- und Obstdosen aus dem Vorrat.

Problem Toilettenpapier. Da habe ich ewig gesucht und nicht viel gefunden. Wir steigen immerhin von normalem Zellstoffpapier auf Recyclingpapier um.  Aber es gibt einfach keines mit einem annehmbaren Preis ohne Umverpackung. Warum? Eine Begründung kam von einer Freundin: „Wenn Du im Regen einkaufst weicht das ja sonst voll auf.“ Okay, alles für den verwöhnten Kunden.

Auch bei Geschenken von Bekannten kommt es zu „ungeplantem“ Müllaufkommen. Süßigkeiten gab es beispielsweise geschenkt (Soviel zur Fastenzeit ganz nebenbei bemerkt). Aber vielleicht ändert sich das ja mit der Zeit auch noch. Ein bisschen Angst haben wir jetzt schon vor Ostern…

 

Und wieviel Müll war es diesen Monat?

Der Restmüll

ist gefühlt unverändert geblieben.

Gelbe Säcke

hatten wir diesen Monat nur 3 Stück. Wir haben also 25% eingespart. YEAH!!

Altpapier

Unverändert..

Lag bestimmt auch daran, dass wir einige spezielle Dinge bestellt haben die wir hier noch nicht in örtlichen Läden gefunden haben.

Biomüll

Keine Ahnung, landet bei uns schon immer auf dem Kompost.

 

Mal schauen was sich da im nächsten Monat noch einsparen lässt.

 

Eure Meinung dazu?