Das erste eigene Bier

Ich habe schon länger den Gedanken mit mir herum getragen Bier mal selber zu brauen aber es ist nie wirklich konkret geworden. Dann bin ich über ein schönes Rezept gestolpert und habe mich kurz entschlossen dazu entschieden jetzt einfach mal alle Zutaten zu bestellen und dann zu schauen ob ich überhaupt in der Lage bin mit meinem Gerätschaften Bier zu brauen.

Glücklicherweise besitzen wir einen Einkochautomaten, der ist fürs Bier brauen echt schon die halbe Miete. Gärfass war auch vorhanden und ein extra Kühlschrank um das Bier untergärig zu vergären haben wir auch noch da gehabt. Was mir noch gefehlt hat war ein weiters, größeres Fass zum Läutern und leere Bierflaschen. Darüber habe ich mich ich mit einem Nachbarn unterhalten. Dabei stelle sich heraus das er auch schon länger vor hatte selber Bier zu brauen. Also haben wir es einfach zusammen getan. Ich habe meine Gerätschaften zur Verfügung gestellt und er hat noch ein weiters Fass besorgt und konnte über eine Bekannte im Getränke-Markt recht unkompliziert ein paar Kästen mit leeren Bügelflaschen besorgen.
Wir sind natürlich völlig „professionell“ an die Sache herangegangen:

Unser Braukeller

Erstmal alles aufgebaut und dann mal durchgelesen was wir noch dazu brauchen. Im Zuge dessen haben wir auch festgestellt dass wir überhaupt kein Thermometer haben um die exakten Temperaturen einstellen zu können. Dazu haben wir kurzerhand das Fleischthermometer meines Nachbarn eingesetzt das wahrscheinlich eine Messtoleranz von +/ – 10 Grad hatte, aber egal. Es fehlte uns auch das Jod zum Bestimmen der Stärke, aber wir haben das hochprofessionell geschätzt. wird schon stimmen…

Sehr provisorisch, aber es tut.
Blick in die Maische

Wir hatten keine Pumpe, darum mussten wir es von einem Fass ins Andere schütteln, das führte zu etwas Schwund bei der Ausbeute. Nach sechs Stunden war es geschafft!

Ab ins Gärfass damit

Wir hatten uns für ein Untergäriges entschieden, deshalb kam das Fass erstmal eine Woche in den Kühlschrank. Nach der Abfüllung haben wir die Flaschen weitere 5 Wochen darin gelagert.

Unser erstes Bier hat echt super geschmeckt! Ich war wirklich überrascht das man es überhaupt trinken kann. Okay, einen kleinen Schönheitsfehler hatte es: Es hatte leider so gut wie keine Kohlensäure…. 🙁

Bei unserem zweiten Versuch, diesmal ein Obergäriges, haben wie das dafür wieder rein geholt. Das schäumt recht ordentlich!

Da kommt der Schaum!

Angestachelt durch den Erfolg haben wir uns so einiges vorgenommen. Als nächstes kommt ein Gegenstromkühler her!

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